Cornu aspersum (O.F. Müller, 1774)Gefleckte Weinbergschnecke
Aussehen
Die Gefleckte Weinbergschnecke wird mit etwa 4cm Größe etwas kleiner als ihre Verwandte die in Mitteleuropa beheimatete Weinbergschnecke.
Die Schale ist rau, geradezu „runzlig“ und von einem charakteristischen Muster bedeckt. Das Muster aus dunkelbraunen Streifen und Karo-Mustern auf hellem, hornfarbenem bis bräunlichen Grund (ähnlic der Gefleckten Schnirkelschnecke) verleiht der gesamten Schale ein eher dunkleres Aussehen.
Lebensraum
Sie besiedelt Heiden und Wiesen ebenso wie Wälder, Gärten, Parkanlagen, Dünen und felsige Gebiete. Sie hat eher geringe Anforderungen an den Lebensraum, wobei sie aber doch wärmeliebend ist.
Vorkommen
Iberische Halbinsel, gesamt Frankreich und Benelux-Staaten. Deutschland westlich des Rheins uns Britische Inseln.
Im Süden in Italien, die gesamte Balkanküste an der Adria, Griechenland ubd Westtürkei.
Mit zumehmender Klimaveränderung, dringt sie aber aich schon weiter in den Norden vor.
Gefährdung
Außer, dass diese Schnecke (genauso wie Helix pomatia) in Zuchten zu Speisezwecken gehalten werden, gilt sie als Garten- und Agrarschädling.
Synonyme u.a.
Cantareus aspersus | (O.F.Müller, 1774)
Cochlea vulgaris | da Costa, 1778
Cornu copiae | Born, 1778
Cryptomphalus aspersus | (O.F.Müller, 1774)
Helix aggerivaga | Mabille, 1880
Helix (Cornu) aspersa | O.F.Müller, 1774
weiters sind viele Varianten beschrieben!
Helix aspera [so in NKIS]