Polyporus squamosus

Polyporus squamosus Schuppiger Stielporling

Taxonomie / Verschiedenes / Fungi / Polyporus squamosus

Aussehen

Der Hut wird mit 10-30cm, manchmal bis 60cm sehr groß.
Er entfaltet sich zunächst flach fächerförmig, wölbt sich später trichterförmig und erscheint in der Draufsicht meist nierenförmig. Die Oberseite ist gelblich, später blass braun gefärbt und mit konzentrischen, anliegenden und braunen Schuppen bedeckt.
Der dickfleischige, kurze und gedrungene Stiel misst im Durchmesser 2–6 cm. Er ist meist seitlich am Substrat angewachsen, seltener zentralständig.

Der Schuppige Porling ist jung essbar, sein kulinarischer Wert wird aber eher als gering eingestuft. Im Alter wird er ungenießbar.

Lebensraum

Der Pilz kommt auf Stämmen von verletzten Laubbäumen vor und verursacht eine Weißfäule, d. h., er baut im Holz bevorzugt das Lignin ab.

Vorkommen

Von der Iberischen Halbinsel über gesamt Europa mit Ausnahme Mittel- und Süditalien und dem Balkan. Die östliche Verbreitung endet etwa mit den Grenzen der Baltischen Staaten zu Russland und Ukraine.
Er ist aber auch im Norden der USA bekannt.

Flugzeit

Wachstum der Fruchtkörper:
Mai - Juni

Synonyme u.a.

Cerioporus squamosus |

Verbreitung im Land-Salzburg

MK-17455: Salzburg, Flachgau, Thalgau 12/2, 13.24° östl. L., 47.83° nördl. Br., 585.0 m SeehöheMK-Z88289: Salzburg, Stadt Salzburg, Gnigl, Weg auf den Heuberg, F8, 13.08° östl. L., 47.82° nördl. Br., 542.0 m Seehöhe
Polyporus squamosus
Polyporus squamosus, Schuppiger Stielporling
11.04.2024 | AT | Salzburg | Pinzgau / Saalfelden nord; Bürgerau; Rosswiese; 850m
Bild: Guntram HuflerBestimmung: Guntram Hufler (über observation.org)
Polyporus squamosus