Cygnus olor (Gmelin, 1789)Höckerschwan
Aussehen
Der Höckerschwan erreicht eine Körperlänge von bis zu 160cm bei eine Flügelspannweite von 240cm.
Erwachsene Tiere besitzen ein einheitlich weißes Gefieder. Durch den orange-rot gefärbten Schnabel mit schwarzer Schnabelspitze und -wurzel kann er leicht von anderen Schwänen unterschieden werden. Der schwarze Schnabelhöcker ist am stärksten bei Männchen während der Brutzeit ausgebildet.
Lebensraum
Lebensräume waren ursprünglich Steppengewässer, Brackwassermarschen und langsam fließende Flüsse. Eingeführte Populationen sind vor allem an seichten Seen zu finden und besiedeln regelmäßig auch Gewässer in menschlicher Nähe. Sie sind beispielsweise an Klär-, Park- und Fischteichen anzutreffen. Sie halten sich jedoch häufig auch in geschützten Buchten an der Küstenlinie sowie auf Flüssen auf.
Er ist ein jagdbares Wild. Diese Jagden werden auch heutzutage noch mancherorts ausgeübt. Im Mittelalter war der Schwan an höfischen Tafeln als Speise gerne gesehen.
Vorkommen
Der Höckerschwan kam ursprünglich im nördlichen Mitteleuropa, im südlichen Skandinavien, im Baltikum und im Bereich des Schwarzen Meeres vor. In Asien reicht sein Vorkommen von Kleinasien bis Nordchina.
Die Brutpopulationen in Westeuropa gehen ausschließlich auf ausgesetzte und verwilderte Vögel zurück. Auch in manchen Regionen Mitteleuropas war der Höckerschwan möglicherweise nie heimisch.
Gefährdung
Der Höckerschwan ist heutzutage zumeist ein "Ziervogel", dessen Bestände zunehmen und mancherorts auch schon Probleme bereiten.