Marpissa muscosa (Clerck, 1757)Rindenstreckspringer
Aussehen
Weibchen erreichen eine Größe von 8-10,5mm. Männchen sind mit einer Größe von 6,7-7,8mm etwas kleiner.
Die Rindenspringspinne weist (wie viele Spinnen) einen ausgeprägten Sexualdimorphismus auf.
Bei den Weibchen ist der Rücken dunkelbräunliche gefärbt mit gelblich-weißen, rotbraunen und schwarzen Borsten und erscheinen am Rand am dunkelsten. Die Kieferklauen sind dunkelbraun gefärbt. Hinterleib ist graubraun gefärbt und verfügt über gelblich-weiße und schwarze Borsten.
Der Rücken der Männchen hat eine schwarze Grundfärbung, die vor allem meist seitlich ausgeprägt ist. Die übrige Oberfläche ist mit weißlichen und rotbraunen Borsten bedeckt. Die Oberfläche des Hinterleibs weist eine grau-gelbliche Grundfarbe mit leicht bräunlichem Schimmer samt weniger dunkler Punkte auf. In der Mitte verläuft dort ein undeutliches dunkles Medianband; hinzu kommen paarweise angeordnete breite, schräg bis quer verlaufende dunkle Streifen.
Lebensraum
Diese Springspinne ist offenbar an Holz gebunden, zeigt sich aber innerhalb dieser Bedingung wenig wählerisch. Ein häufiges Habitat bilden Baumstämme, bevorzugt jene von Kiefern, Fichten und verschiedenen Laubbäumen sowie alten Obstbäumen.
Vorkommen
Große Teile Europas, der Türkei, Kaukasien und Russland. Keine Nachweise aus Nordosteuropa.
Gefährdung
Die Art gilt in fast allen Ländern als NICHT gefährdet (2026).
Synonyme u.a.
Araneus muscosus | Clerck, 1758
Araneus rumpfii | Scopoli, 1763
Marpissa rumpfii | (Scopoli, 1763)