Pieris mannii
Pieris mannii
Karstweißling
Aussehen

Der Falter erreicht eine Flügelspannweite von 40 - 46mm.

Die Art kann mit dem Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae) verwechselt werden - insbesondere in der ersten Generation. Ein wesentliches Unterscheidsungsmerkmal ist der Diskalfleck am Vorderflügel. Dieser ist beim Karstweißling rechteckig und wuchtig, beim Kleinen Kohlweißling rund und klein ausgebildet. Die Hinterflügelunterseiten sind gleichmäßig dunkel beschuppt.

Lebensraum

In offenem Gelände zwischen Bäumen und Sträuchern.

Man findet die Art vom Flachland bis in mittlere Gebirgslagen. Sie steigt in den nördlichen Alpen bis 1000 Meter, in den Südalpen bis 1600 Meter und in Südeuropa und der Türkei bis 2000 Meter Seehöhe. Im Mittelmeerraum besiedelt der Karstweißling in tiefen Lagen auch Olivenhaine und Weinberge mit felsigem Boden sowie die Ränder von verwilderten Fahr- und Fußwegen, die durch Buschbestände führen.

Vorkommen

Die art war ursprünglich nur im Mittelmeerraum beheimatet. Mit der Klimaerwärmung erfolgte aber nun eine Wanderung in den Norden, wobei quasi östlich und westlich der Alpen der Vormarsch begann. Nördlich der Alpen vereinigten sich wieder die wandernden Gruppen, sodass P. mannii nun auch geschlossen nördlich der Alpen vorkommt.

Flugzeit

Von März bis November, je nach Höhenlage in 2 bis 5 Generationen.

Die Puppen der letzten Generation überwintern.

Gefährdung

k.A. (2021)

Erstbeschreibung

Mayer, 1851





Literatur & Quellen:

"https://de.wikipedia.org/wiki/Karstweißling" | Abfrage vom 15.12.2021



Synonyme u. andere Kombinationen:


Pieris mannii

25.09.2021 || AT || Sbg, Pinzgau, Saalfelden Stadt, Garten, 740m
Pieris mannii (Kartweißling) || pic. u. det.: eigen

Pieris manniiPieris mannii