Hypena crassalis

Hypena crassalis (Fabricius, 1787)Heidelbeer-Schnabeleule

Taxonomie / Lepidoptera / Noctuidae / Hypeninae / Hypena crassalis

Aussehen

Der Falter erreichte eine Flügelspannweite von 32 - 37mm.
Die Vorderflügel sind dunkel- bis schwarzbraun, die Submarginalregion weißlich, zuweilen aber auch graubraun verdunkelt. Von der Wurzel über den Innenrand sowie einschließlich der äußeren Querlinie erstreckt sich eine ockerfarbene, manchmal hell rosa angelegte Linie. Die Makel sind zu undeutlichen schwarzen Flecken reduziert. Unterhalb des sehr spitzen Apex erkennt man einen großen, dunklen Schatten.

Lebensraum

Vorzugsweise in Nadel- und Mischwäldern sowie in Hoch- und Heidemooren. Überall wo die Hauptnahrungspflanzen der Raupen - Heidelbeere, Rauschbeer und Heidekräuter - anzutreffen sind.

Vorkommen

In Mittel- und Nordeuropa weit verbreitet. Ostwärts bis Armenien.

Flugzeit

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Mai - September

in einer Generation
Die Falter sind dämmerung- und nachtaktiv, lässt sich aber auch tagsüber aus der Vegetation aufscheuen.

Synonyme u.a.

Bomolocha crassalis | (Fabricius, 1787)
Hypena achanatus | Haworth, 1809
Hypena achatalis | Hübner, 1796
Hypena brunnea | Osthelder, 1927
Hypena crassatus | Haworth, 1809
Hypena fontis | Thunberg, 1792
Hypena frontis | Thunberg, 1788
Hypena obliterata | Osthelder, 1927
Hypena ochracea | Spuler, 1908
Hypena rufescens | Tutt, 1892
Hypena suffusa | Tutt, 1892
Hypena terricularis | Hübner, 1811
Phalaena crassalis | Fabricius, 1787

Hypena crassalis
Hypena crassalis, Heidelbeer-Schnabeleule
08.06.2024 | AT | Salzburg | Pinzgau / Saalfelden süd; Gruberbauer, Licht am Stall; 740m
Bild: Ernst MoßhammerBestimmung: Guntram Hufler
Hypena crassalisHypena crassalis