Osmia cornuta
Osmia cornuta
Gehörnte Mauerbiene
Latreille, 1805
Aussehen

Die Weibchen dieser Wildbiene erreichen eine Größe von 12 - 16mm. Die Männchen sind deutlich kleiner.

Kopf und Thorax sind schwarz behaart, der Hinterleib rotbraun pelzig. Die Männchen erkennt man leicht an der hellen Gesichtsbehaarung (weißer bis weißgrauer "Bart"). Die Weibchen haben am Vorderkopf zwei kleine, zwischen den Haaren versteckte Hörnchen (davon ihr deutscher Name!).

Lebensraum

Gärten und Parks. Sie stellt an ihr Umfeld keine übermäßigen Ansprüche. Es müssen nur ausreichend Nektar und Pollen zu bekommen sein. Nistplätze können kleine Hohlräume sowie Bambusröhrchen, Schilfröhrchen oer sonst eine enge Öffnung sein, die eine ausreichende Tiefe aufweist.

Sie zählt zu den Einsiedler- oder Solitärbienen. Das heiß, dass sie ihre Brut ohne Mithilfe von Artgenossen aufziehen.

Vorkommen

Von Südeuropa bis etwa Mitteldeutschland. Normal nicht über 500mNN; in Wärmegebieten auch höher (Klimawandel macht's möglich).

(Siehe daher auch das Vorkommen im Saalfeldner Becken auf etwa 700-750mNN).

Flugzeit

An warmen Frühlingstagen bereits ab Mitte März. Die Männchen erscheinen etwas früher als die Weibchen.

Gefährdung

Eine Gefährdung ist NICHT bekannt (2014).

Osmia cornuta

17.04.2018 || AT || Sbg / Pinzgau / Saalfelden Stadt; Garten; 740m || Ausschnitt / Originalbild 4,37 MB (4288 x 2848)
u2642u2640 Osmia cornuta (Gehörnte Mauerbiene) || det.: eigen

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