Metatropis rufescens

Metatropis rufescens (Herrich-Schäffer, 1835)Hexenkraut-Stelzenwanze

Aussehen

Die Wanze erreicht eine Länge von 8-9,5mm.
Sie ist braun gefärbt. Die Nymphe ist anfangs gelblich, später grün gefärbt. Am Schildchen (Scutellum) erkennt man einen nach hinten gerichtete Dorn. Die Schenkel tragen eine schwarzen Verdickungen. Fühler und Beine sind schwarz punktiert. Die Beine haben oberhalb der Knie einen breiten, schwarzen Ring.

Lebensraum

Die Tiere ernähren sich ausschließlich von Hexenkräutern (Circaea) und sind daher auch nur dort anzutreffen, wo es diese Pflanze(n) gibt. Sie leben in den feuchten Krautschichten.

Vorkommen

Mittel- bis Osteuropa
Im Norden bis an den Polarkreis. Südlich der Alpen kaum anzutreffen.

Flugzeit

April - September

die Überwinterung erfolgt als Imago. Verpaarungen finden ab Mai statt.

Synonyme u.a.

Berytus annulatus | Burmeister, 1835
Berytus annulatus | Gorski, 1852
Berytus elegans | Burmeister, 1835
Berytus rufescens Herrich-Schaeffer, 1835
Metatropis linnaeae | Wagner, 1950
Neides sieberi | Spinola, 1837

Literatur & Quellen

"Die Wanzen Deutschlands" | Deckert; Wachmann | ISBN978-3-494-01636-8
Quelle & Meyer Verlag

Verbreitung im Land-Salzburg

GH00164-Z104009: AT, Sbg, Flachgau, Seeham, westl. Wiesenbergstraße, Waldrand, 550m, 13.07° östl. L., 47.96° nördl. Br., 550.0 m Seehöhe
Metatropis rufescens
Metatropis rufescens, Hexenkraut-Stelzenwanze
18.05.2026 | AT | Salzburg | Flachgau / Seeham; Waldrand west; 550m
Bild: Guntram HuflerBestimmung: Guntram Hufler
Metatropis rufescens